Internationale Beobachter: 200 warten jetzt im Senegal auf die Abreise zu den Kanaren
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Kanaren - Nach Angaben internationaler Beobachter an der afrikanischen Küste warten derzeit rund 200 Menschen auf ihre Abreise zu den Kanarischen Inseln. Die lebensgefährliche Fahrt in den winzigen Booten quer über den Atlantik haben sie schon bezahlt. Nun warten die Flüchtlinge auf den geeigneten Moment zum Auslaufen. In den letzten Tagen wurde wegen des neuerlichen, enormen Anstiegs der Ankünfte von europäischer Seite die Beobachtung der Küste Gambias verstärkt. Von dort waren die meisten Neuankömmlinge im letzten Monat gestartet. Des Weiteren berichten die Beobachter, dass die Mauretanische Regierung die Überwachungsaktivitäten im Hinblick auf die „Cayucos“ (Boote) in letzter Zeit etwas verringert habe, so dass man von einer Steigerung der Abfahrten von dort ausgehen kann. Die neueste Technik um die Sicherheitsmassnahmen der spanischen und afrikanischen Küstenwache zu umgehen, besteht darin in größeren Fischerbooten von der Küste abzulegen und eine Fangfahrt vorzutäuschen. Erst auf hoher See, außer Sichtweite der Sicherheitskräfte, findet das Umsteigen in die kleineren „Pateras“ statt. Diese Methode, so die Beobachter, wird derzeit in Gambia, dem Senegal, sowie Guinea und Mauretanien angewandt. /www.wikicanarias.org

